berufung
Berufung finden

Berufung ist der Weg zu einem glücklichen und erfolgreichen Leben. Auf dem Weg Deiner Berufung bist Du immer “richtig”. Den vielen Verlockungen folgen, führt zu Frust und häufigem Scheitern. 

Was ist eine Berufung?

Berufung ist der Zweck, warum Du hier auf Erden lebst. Diese Frage ist immer religiös / spirituell zu beantworten. Materielle Antworten – wie ich will Millionär werden oder ähnlich – können zu materiellem Erfolg führen. Doch die Seele und der Geist des Menschen funktionieren NICHT auf dieser Ebene. Ganz platt gesagt – Du kannst Geld nicht essen und es gibt Dir keine menschliche Wärme, Liebe und all die anderen Dinge, die eben NICHT käuflich sind.

Wie finde ich meine Lebensaufgabe?

Das ist in der modernen Zeit ein riesiges Problem, weil es soo viele unterschiedliche – auch sich widersprechende – Antworten gibt. Jede religiöse und spirituelle Richtung versucht Dich für ihren Zweck einzufangen.

  • Erfülle ich körperlichen, mentalen und auch finanziellen Anforderungen? Um Offizier in der Armee etc. werden zu können, mußt Du je nach Funktion besonders körperlich und mental fit sein. Das gilt auch “Model-Berufe” und andere repräsentativen Aufgaben.
  • Habe ich die nötige Ausbildung / Studium bzw. kann ich das Lernen, um den gewünschten Weg einzuschlagen? Arzt geht nur über Studium… genauso Pastor/ Priester etc.
  • Bin ich bereit, zölibatär etc. zu leben, um Mönch/ und oder Priester zu werden? Das gilt auch für manche asiatische Religionen…
  • Ist mein Glauben an Gott etc. groß genug, um eine geistliche Karriere einzuschlagen?

Dann kann ich auch folgende praktische Fragen stellen:

  • Wie sieht es mit der finanziellen Seite aus? Arbeite ich, damit andere reich werden? Verdient sich “ein Guru”, Gründer Erfinder etc. eine goldene Nase, während ich mit den Brotkrumen klar kommen muss? Gerade im esoterischen Bereich ist das sehr verbreitet… ein “Guru” hat eine neue Technik entwickelt, die heilt und glücklich macht… nun sucht er Dumme, die viel Geld bezahlen, um diese weitergeben zu können…
  • Wie sieht es mit dem “Ausstieg” / Wechsel etc. aus? Kann ich jederzeit gehen und etwas anderes machen?
  • Gibt mir das, was ich tue, eine belastbare Antwort auf die Frage: WARUM lebe ich überhaupt?
  • Einen Job kann ich schnell wechseln… eine Lebensaufgabe scheitern zu sehen, bedeutet ultimativen Stress…
  • Wie abhängig bin ich mit meiner Aufgabe von Anderen? Mitmenschen haben die Angewohnheit, manchmal aussteigen zu wollen und richtig Probleme zu machen…

Mit diesen Fragen kann ich das meiste an den Angeboten aussortieren. Zum Abschluss sollten drei bis fünf Alternativen auf dem Papier stehen.

Wie komme ich zu der finalen Entscheidung?

Dieses ist relativ einfach… der Weg geht nur über ausprobieren. Nachdem Du die Basisentscheidungen getroffen hasst, schaust Du Dir zum Beispiel Youtube-Videos von denen an, die den Weg schon gehen. Auf Webseiten, Videos etc. siehst Du, wer Deine zukünftigen Partner / Freunde sein werden.  Das kann positiv oder negativ sein… 

Als nächstes nimmst Du Kontakt per Post oder Telefon mit Deiner Wunschgemeinschaft auf. Ansprechpartner sind unter “Kontakt” etc. zu finden. In einem ersten – gut vorbereitetem – Gespräch am Telefon erfährst Du genug, um zu entscheiden, ob es “Das Richtige” ist. Wenn es passt, machst Du einen Besuchstermin vor Ort aus. Am Telefon kann man noch einiges verstecken / schönreden. Vor Ort bleibt dem aufmerksamen Beobachter nicht verborgen, wenn Anspruch und Wirklichkeit nicht zusammen passen. Schaue genau hin! Wie verhalten sie sich Dir und sich selbst gegenüber? Ist alles vorhanden, was versprochen wurde? Zum Abschluss dieses Kennenlernens läßt sich eine grundsätzliche Entscheidung treffen. Alles sträubt sich in mir gegen die Vorstellung, dort Mitglied/ Mitarbeiter/ Mitbruder/ Schwester zu werden oder das Herz sagt auf beiden Seiten – Wir gehen die nächsten Schritte zusammen. Beides ist gut. Der nächste Schritt sollte eine längere Phase sein… dieses kann ein Probearbeitsverhältnis, Besuch eines “Retreats” oder auch ein “Exerzitienbesuch” sein. So kannst Du Dich selber prüfen und erkennen, wie Dein Weg weiter geht.  

Wenn diese Phase auch positiv gelaufen ist und Du und der “Partner” auch ja sagen, geht es um das “Onboarding”. Dieses sieht je nach gewähltem Weg zu unterschiedlich aus, als das alle Möglichkeiten hier beschrieben werden können. Immer gehört ein Vertrag / eine Verpflichtungserklärung dazu.